Automobile Erfolgsgeschichte zum Anfassen und Einsteigen



Multimedial, digital, visionär: Sonderausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“ vom 1. Juni 2017 bis 6. Januar 2018 im Industriemuseum Dingolfing

Mit einer Reise zurück in die Vergangenheit, retour in die Gegenwart und voraus in die Zukunft, mit spannenden Perspektivenwechseln und einem Blick hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt eröffnet am 1. Juni die Sonderausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“ im Industriemuseum Dingolfing. Bis 6. Januar kommenden Jahres können Besucher die Entwicklung der beiden BMW Group Werke Dingolfing und Landshut sowie deren Einfluss auf die Infrastruktur einer ganzen Region und auf die Lebensqualität der Bevölkerung hautnah erleben.

Bereits von weitem sichtbar künden weißblaue Fahnen und ein stilisierter Zunftbaum mit BMW-„Nieren“ aus fünf Jahrzehnten vor dem Haupteingang des Dingolfinger Industriemuseums: „Gratuliere, BMW“ – Bayerns legendärster Autobauer feiert den 50. Jahrestag seiner Ansiedlung in Niederbayern! Mit der Übernahme der Hans Glas GmbH am 2. Januar 1967 läutete die BMW AG den viel zitierten Aufschwung Niederbayerns vom „Armenhaus Deutschlands“ zur Aufsteigerregion im Herzen Europas ein. In der Sonderausstellung wird die weiß-blaue Erfolgsgeschichte nun Kapitel für Kapitel nacherzählt und an interaktiven Stationen erlebbar gemacht.

Gleich zum Einstieg entführt eine Multimedia-Installation die Besucher in die 1960er Jahre – und wieder zurück in die Gegenwart des Dingolfinger BMW Group Werks, wo kürzlich der zehnmillionste am Standort gefertigte BMW vom Band rollte. Mit einer Kombination aus Bildern, Texten, Filmen und Exponaten gewährt eine zwölf Meter lange „Wand der Innovationen“ Einblick in das Leistungsspektrum des BMW Group Standorts Landshut, wo im Leichtbauzentrum seit Herbst vergangenen Jahres 160 Ingenieure an den neuesten Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Fahrzeuggenerationen forschen.

Während die Besucher das Thema „Leichtbau“ beim Fingerhakeln sprichwörtlich über den Tisch ziehen, vermitteln zwei futuristisch konstruierte, begehbare Quader auf dem Freigelände des Museums die Mobilität und Arbeitswelt von morgen: In spannenden Inszenierungen werden automobile Zukunftsthemen wie Autonomes Fahren, Digitale Vernetzung und Elektromobilität den Automatisierungen und Assistenzsystemen in der Produktion der Zukunft gegenübergestellt, die die Arbeitsplätze kommender Generationen noch ergonomischer und effektiver gestalten.

Drei Säulen informieren über die Entwicklung der Stadt Dingolfing im Zuge der BMW Ansiedlung vor 50 Jahren. So sind nicht nur die Einwohnerzahlen, Bau- und Gewerbegebiete gewachsen, sondern auch die Steuereinnahmen der Gemeinde, die Kaufkraft und Freizeitmöglichkeiten der Bevölkerung – und damit deren Lebensqualität. „BMW und seine 50-jährige Geschichte in Niederbayern bewegt viele Menschen in der Region“, weiß Dingolfings 1. Bürgermeister Josef Pellkofer, dessen Initiative die Sonderausstellung ermöglichte: „Uns war es wichtig, die Schau einer breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich zu machen.“

Dr. Andreas Wendt, Leiter des BMW Group Werks Dingolfing, pflichtet bei: „Wir unterstützen die Ausstellung, schließlich ging und geht die Erfolgsgeschichte von BMW und der Region Hand in Hand.“ Zentrales Anliegen sei nicht nur die Retrospektive auf eine bewegte Geschichte, sondern vielmehr der Blick auf gegenwärtige Themen der Branche, die über den Erfolg der BMW Group auch in den kommenden 50 Jahren entscheiden.

Die Sonderausstellung präsentiert Fakten und Zukunftsaussichten auf einen der derzeit wohl spannendsten und dynamischsten Industriesektoren. Ideengeber der Schau ist die Grafenauer Kreativagentur Atelier & Friends, die bereits viele Kommunikationsmaßnahmen für das BMW Jubiläumsjahr konzipiert und realisiert hat. Die aktuelle Sonderausstellung ebenfalls. „Die Schau wurde eingebettet in die vorhandene Dauerausstellung und zieht sich durchs gesamte Museum“, erklärt Atelier-Geschäftsführer Markus Pühringer: „Sie zeigt ebenso spannende wie überraschende Installationen in Außenbereichen, auf Innenhöfen und Fluren.“ Ein Konzept, das nach Pühringers Überzeugung sowohl bei Einheimischen als auch bei Tagesgästen und Touristen gut ankommt.

Bis 6. Januar 2018, geöffnet Dienstag bis Sonntag sowie Feiertage 10-18 Uhr sowie nach Anmeldung und Vereinbarung von Führungen. Am 1. November sowie am 24. und 31. Dezember hat das Museum geschlossen.

Ansprechpartner für die Stadt Dingolfing:

Tanja Wagner, Tourismusreferentin Stadt Dingolfing,
Telefon: +49 8731/327100, E-Mail: [email protected]

Informationen zur Stadt Dingolfing

Bewegend wie ihre Geschichte, so ist die Stadt Dingolfing. Aus der mittelalterlichen Stadt ist eine moderne aufstrebende Einkaufsstadt geworden. Von den längst vergangenen Zeiten berichten heute Zeitzeugen aus Mauern und Stein. Dingolfing ist eine Stadt, die Tradition und Moderne aktiv miteinander vereint und niemals ruht. In den letzten Jahren hat sich das Bild der Kreisstadt entscheidend gewandelt. Moderne Architektur gepaart mit aufwendig renovierten historischen Bauten. So entstanden eindrucksvolle Plätze die zum Verweilen einladen und so die Lebensqualität in Dingolfing deutlich erhöhen. Vielfältige kulturelle Angebote wie Ausstellungen, Konzerte, Theater sowie ein großes Angebot an Stadtführungen runden das Angebot ab. Einmal im Monat lädt die Stadt zu einer offenen Führung für jedermann ein. Dabei besteht die Möglichkeit die Stadt Dingolfing näher kennen zu lernen. Speziell auf Kinder- und Jugendgruppen abgestimmte Führungsprogramme zeigen auch den kleinen Bewohnern und Gästen unserer Stadt, wie interessant und abwechslungsreich Geschichte sein kann. Die idyllische Lage inmitten einer alten Kulturlandschaft und herrlicher Natur macht Dingolfing zum perfekten Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Der Isarradweg zum Beispiel ist Ziel vieler Freizeitradler, – jogger, – walker – und auch beliebter Treffpunkt für einen Familienspaziergang am Sonntag. Auch die Wanderwege rund um Dingolfing möchten wir Ihnen ans Herz legen: Genießen Sie die frische Luft und nehmen Sie sich die Zeit, um in aller Ruhe die unberührte Schönheit der niederbayerischen Landschaft für sich zu entdecken.

Dingolfing eine Stadt die auch Sie begeistern wird!

Informationen zu unserer Stadt finden Sie unter www.dingolfing.de bzw. www.museum-dingolfing.de.

Ansprechpartner für die BMW Group Werke Dingolfing und Landshut:

Birgit Hiller, BMW Group Werk Dingolfing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: +49 8731 76 22020, E-Mail: [email protected]

Informationen zur BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2016 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,367 Millionen Automobilen und 145.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 9,67 Mrd. €, der Umsatz auf 94,16 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen weltweit 124.729 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.

Informationen zum BMW Group Werk Dingolfing

Das Werk Dingolfing ist einer von 31 Produktionsstandorten der BMW Group weltweit. Täglich laufen im Automobilwerk 2.4 rund 1.600 Automobile der BMW 3er, 4er, 5er, 6er und 7er Baureihe vom Band. Im Jahr 2016 fertigte das Werk insgesamt knapp 340.000 Fahrzeuge. Aktuell sind rund 17.500 Mitarbeiter und 800 Auszubildende am BMW Standort Dingolfing beschäftigt.

Neben der automobilen Kernfertigung ist die Fertigung von Fahrzeugkomponenten wie Pressteilen oder Fahrwerks- und Antriebskomponenten am Standort angesiedelt. Aufgrund der Aluminium-Kompetenz im Fahrwerksbau und der langjährigen Erfahrung im Bereich alternative Antriebe liefert das BMW Werk Dingolfing maßgebliche Komponenten wie Hochvoltspeicher, E-Getriebe und Drive-Struktur für die neuen BMW i Modelle nach Leipzig und stellt Hochvoltspeicher sowie E-Motoren für Plug-in-Hybrid Modelle der BMW Group her.

Ebenso werden am Standort die Rohkarosserien für sämtliche Rolls-Royce Modelle gebaut. Das sogenannte Dynamikzentrum, ein großer Lager- und Umschlagplatz, versorgt die weltweite BMW und MINI Handelsorganisation mit Original BMW Teilen und Zubehör.

Informationen zum BMW Group Werk Landshut

Im BMW Group Werk Landshut produzieren rund 4.100 Mitarbeiter Motor- und Fahrwerkskomponenten aus Leichtmetallguss, Kunststoffkomponenten für das Fahrzeugexterieur, Karosseriekomponenten aus Carbon, Cockpit- und Ausstattungsumfänge, elektrische Antriebssysteme, Sondermotoren sowie Gelenkwellen. Diese Komponenten werden weltweit an alle Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group geliefert. In jedem BMW, MINI und Rolls-Royce steckt damit ein Stück Landshuter Innovationskraft.

Als Kompetenzzentrum für die Zukunftstechnologien Leichtbau und Elektromobilität ist das BMW Group Werk Landshut nicht nur frühzeitig in die Entwicklungsprozesse neuer Fahrzeuge eingebunden. Am niederbayerischen Komponentenstandort entstehen auch wesentliche Umfänge für die wegweisenden BMW i Modelle oder den BMW 7er. Darüber hinaus hat das neue Leichtbauzentrum der BMW Group seinen Sitz in Landshut. Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen forschen dort gemeinsam an innovativen High-Tech- Werkstoffen sowie maßgeschneiderten Mischbaukonzepten und Produktionsverfahren für die Fahrzeuge der Zukunft.

Freuen sich über einen gelungenen Auftakt:
Staatssekretär Bernd Sibler, Leiter des BMW Group Werkes Dingolfing Dr. Andreas Wendt, Atelier-Geschäftsführer Markus Pühringer, BMW Kommunikationsleiterin Birgit Hiller (sitzend von links)
Die Atelier und Friends Designer Markus Sieghart, Stefan Brunnbauer und Markus Muckenschnabl, Innenarchitekt Rainer Blöchinger sowie Bgm. Josef Pellkofer ( stehend von links)

Schon vor dem Haupteingang des Museums kündet ein stilisierter Zunftbaum mit BMW-„Nieren“ aus fünf Jahrzehnten: „Gratuliere BMW“ – Bayerns legendärster Autobauer feiert den 50. Jahrestag seiner Ansiedlung in Niederbayern.

Zum Einstieg in die Ausstellung entführt eine Multimedia-Installation die Besucher in die 1960er Jahre und wieder zurück in die Gegenwart des Dingolfinger BMW Group Werks. Dort rollte kürzlich der zehnmillionste am Standort gefertigte BMW vom Band.

Warum Leichtbau in der Automobilindustrie so wichtig ist und BMW als Technologieführer gilt, erklären zwei Experten im Film. Und, was eigentlich im nagelneuen Landshuter Leichtbauzentrum passiert.

Gewichtheben auf bayerisch: Wie sich Aluminium, Stahl und CFK über den Tisch ziehen lassen, erfahren die Ausstellungsbesucher am eigenen Leib – nämlich beim Fingerhakeln.

Zwei begehbare Quader auf dem Freigelände des Museums bilden des Herzstück der Sonderausstellung. Sie vermitteln die Mobilität und Arbeitswelt von morgen.

Zurücklehnen, entspannen – und sich informieren wie die BMW Group den Weg zum autonomen Fahren realisiert. Auch das ist in der Ausstellung möglich.

Mobilität von morgen ist vernetzt, der BMW wird zum Smart Device: Wie die automobile Zukunft aussieht, zeigt die Dingolfinger Sonderausstellung bereits heute – auf einem Bildschirm, den der Besucher mittels Gestensteuerung bedient.

Mit hochmodernen Assistenzsystemen gestaltet BMW die Arbeitsplätze der Zukunft noch ergonomischer und effektiver. Dabei steht die Gesundheit der Mitarbeiter hoch im Kurs. Bei körperlich belastenden Tätigkeiten etwa kommt das Exoskelett zum Einsatz.

In der Bestandsausstellung sind nicht zuletzt anhand der Entwicklung der BMW Nieren die Meilensteine aus 50 Jahren Werksentwicklung dargestellt.

An einer Roboter-Station können sich die Besucher über das historische und aktuelle Modellprogramm des Dingolfinger BMW Group Werks informieren.

Fotos: Günter Schmied



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